Sehr viele Schüler unserer Schule sind zur Bewältigung des Schulwegs auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen – in vollen Fahrzeugen vor und nach einem langen Schultag nicht immer die reine Freude. Deshalb gibt es Bussprecher oder Buspaten schon seit vielen Jahren.

Ihre Aufgabe ist es, für einen sicheren und geordneten Ablauf der Fahrten zu sorgen. Seit 2004 gibt es für diese Schüler, die viel Verantwortung übernehmen, eine klare Anlaufstelle und eine feste Organisationsstruktur innerhalb der Gesamtschule.

Überdies ging die Schule ab 2005 eine sehr fruchtbare Kooperation mit der RVK ein. Das Verkehrsunternehmen bot im Herbst 2006 schon zum 2. Mal ein 2-tägiges Buspatentraining für interessierte und geeignete Fahrschüler ab dem 8. Jahrgang an, das nach erfolgreicher Teilnahme von der RVK zertifiziert wird. Die Buspaten werden so in ihrer Vorbildfunktion gegenüber den Mitschülern weiter gestärkt und die Buspaten selbst sehen sich durch die professionelle Begleitung in ihrer Aufgabe bestätigt und viel stärker ernst genommen. Damit der Schule entwachsene Schüler ersetzt werden können, ist ein weiteres Training für das Schuljahr 08/09 in Planung.

Zusätzlich arbeiteten Mitarbeiter der RVK im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft mit Schülern des 7. Jahrgangs zum Thema „Gewaltprävention“. Das Angebot mündete in einem gemeinsam mit den Schülern erstellten Video zum Thema.

Die Implementierung eines weiteren Moduls aus dem RVK-Programm war im Schuljahr 07/08 erfolgreich: Eine Busschule für den 5. und 6. Jahrgang fand vom 14. bis 17. August 07 in den 10 Klassen der genannten Jahrgänge statt. Hier wurden unterstützend junge SchülerInnen durch die Schulscouts der RVK auf Vermeidung von Gefahren- und Stresssituationen beim täglichen Schulweg trainiert. Das Programm wurde von den Kindern und den teilnehmenden LehrerInnen sehr positiv aufgenommen. Ein erneuter Durchlauf im kommenden Schuljahr ist fest geplant und bereits auf August bzw. Oktober terminiert.

Die RVK verspricht sich durch die für Schule kostenfreie Projekte insgesamt eine Verbesserung der Beförderungsqualität und eine Verringerung von Schäden durch sinnlosen Vandalismus.

Insgesamt ist die Lösung aktueller Probleme im strukturellen Bereich durch die regelmäßige Präsenz der RVK-Mitarbeiter vor Ort  und den direkten Kontakt deutlich effektiver geworden.

 

 

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