Hauptschulabschluss

Den Hauptschulabschluss erreicht ein Schüler, wenn er zum Ende der Klasse 10 in allen Fächern mit „ausreichend“ bewertet wurde. Hierbei wird nicht zwischen E- und G-Kursen unterschieden. In bestimmten Ausnahmefällen beeinträchtigen ein bis zwei mangelhafte Leistungen den Hauptschulabschluss nicht. Alle Schüler, die in die Jahrgangsstufe 10 versetzt worden sind, haben automatisch den Hauptschulabschluss nach Klasse 9.

 

Fachoberschulreife (FOR) „Mittlerer Schulabschluss“

Um den FOR zu erlangen, sind zwei E-Kurse am Ende der Stufe 10 erforderlich. Das erste Wahlpflichtfach (WP I) zählt hier neben Deutsch, Englisch und Mathematik als „Hauptfach“. In diesen Hauptfächern müssen die E-Kurse und WP mit „ausreichend“ bewertet sein. In belegten G-Kursen muss die Note „befriedigend“ erreicht sein. Von den übrigen Fächern („Nebenfächern“) müssen mindestens zwei mit „befriedigend“ abgeschlossen sein, die anderen können „ausreichend“ sein, wobei zu beachten ist, dass G-Kurse grundsätzlich mindestens „befriedigend“ sein müssen. Gerade, weil diese Rechnungen sehr komplex sind, werden die Schüler ab der Klasse 9 bei jedem Zeugnis über ihre Abschlussprognosen informiert und beraten.

 

Fachoberschulreife mit Qualifikation (FOR-Q)

Die neue offizielle Bezeichnung lautet „Mittlerer Schulabschluss mit Qualifikation“ und bedeutet, dass der Schüler die Berechtigung hat, die gymnasiale Oberstufe zu besuchen.

Um den FOR-Q zu erlangen, sind drei E-Kurse am Ende der Stufe 10 erforderlich. Das erste Wahlpflichtfach (WP I) zählt hier neben Deutsch, Englisch und Mathematik als „Hauptfach“. In diesen Hauptfächern müssen die E-Kurse und WP mit „befriedigend“ bewertet sein. In einem belegten G-Kurs muss die Note „gut“ erreicht sein. Alle übrigen Fächern („Nebenfächer“) müssen mindestens mit „befriedigend“ abgeschlossen sein. Zu „schlechte“ Leistungen können gegebenenfalls durch bessere Leistungen in anderen Fächern ausgeglichen werden. Weil auch diese Rechnungen recht kompliziert und individuell sind, werden die Schüler ab der Klasse 9 bei jedem Zeugnis über ihre Abschlussprognosen informiert und beraten.

Fachhochschulreife schulischer Teil (Fachabitur)

Mit der Fachhochschulreife erwerben die Schüler die Berechtigung zum Studium an einer Fachhochschule. Die Fachhochschulreife (FHR) besteht aus einem schulischen und einem berufspraktischen Teil. Am Ende der Stufe 12 müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

 

  • Die Ergebnisse der beiden gewählten Leistungskurse aus dem ersten und zweiten Halbjahr werden zweifach gewertet.
  • Elf der belegten Grundkurse werden einfach gewertet.
  • Unter den einzubringenden Kursen müssen je zwei Kurse in Deutsch, einer Fremdsprache, einer Gesellschaftswissenschaft, Mathematik und einer Naturwissenschaft sein.
  • Zwei der vier anzurechnenden Leistungskurse und vier der elf einzubringenden Grundkurse dürfen defizitär sein, d.h. vier minus oder schlechter sein.

 

Das Abgangszeugnis, auf dem der schulische Teil der FHR bescheinigt ist, gilt in Verbindung mit dem Nachweis über eine abgeschlossene Berufsausbildung nach Bundes- oder Landesrecht bzw. ein einjähriges gelenktes Praktikum in allen Bundesländern als Nachweis der FHR, außer in den Ländern Bayern und Sachsen. Weitere Hinweise finden Sie z.B. unterwww.schulministerium.nrw.de/BP/Schulrecht/Erlasse/Praktikumsordnung

 

Allgemeine Hochschulreife (Abitur)

Dieser höchste schulische Bildungsabschluss der Bundesrepublik Deutschland berechtigt die Schüler zum Besuch aller Universitäten im In- und Ausland.

Die gymnasiale Oberstufe besteht aus der Einführungsphase (Stufe 11) und der Qualifikationsphase (Stufe 12 und 13). Zu Beginn der Stufe 12 wählen die Schüler zwei Leistungskurse (LK) und setzen die übrigen Fächer in Grundkursen (GK) fort. Sämtliche Leistungen der Qualifikationsphase gehen in das Abiturzeugnis ein. Hinzu kommen die Ergebnisse der landesweit zentralen Abiturprüfungen (Zentralabitur). Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite unter dem Menüpunkt Oberstufe.

 

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