Ein herzliches Willkommen

Die Gesamtschule Weilerswist ist eine Schule der Vielfalt - eine Vielfalt, die als Gewinn empfunden und genutzt wird,

in der das tolerante Miteinander von Schülern, Eltern, Lehrern und Mitarbeitern gelebt und gefördert wird.

Unsere Schule ist eine Schule für alle Kinder.

Als Ganztagsschule haben wir Zeit für mehr.

Gedenken an die Reichspogromnacht am 09.11.1938

Auch in diesem Jahr organisierte der 7. Jahrgang der Gesamtschule Weilerswist wieder ein besonderes Gedenken anlässlich des 09.11. 1938.
Unter Corona-Bedingungen wurden dabei neue Formen gefunden, die Ereignisse in Erinnerung zu rufen und dem Vergessen entgegenzuwirken. Das diesjährige Projekt erinnert in einer Online-Präsentation und einer künstlerischen Installation besonders an die Schicksale ehemaliger jüdischer Mitbürger und deportierter und ermordeter Kinder und Jugendliche.

Schwerpunkte waren dabei das Unrecht, das Menschen widerfahren ist, die Opfer des Euthanasieprogramms der Nationalsozialisten wurden,  die Schicksale ehemaliger jüdischer Mitbürger der Gemeinde Weilerswist sowie die etwa 1,5 Millionen im Holocaust ermordeten jüdischen Kinder und Jugendlichen. Diesen werden derzeit weltweit durch das „Butterfly-Project“ Denkmale gesetzt.

Eine im Ghetto Theresienstadt entstandene Sammlung von Kinderzeichnungen der Malerin Friedl Dicker-Brandeins wurde in Anlehnung an Gedichtzeilen eines jüdischen Jungen „Einen Schmetterling habe ich hier nicht gesehen. Schmetterlinge leben hier nicht, im Ghetto“ mit dem Titel „Schmetterlinge leben hier nicht“  versehen.
Das Butterfly-Project setzt diesem traurigen Befund etwas entgegen: es werden individuelle Schmetterlinge gestaltet, jeweils ein Schmetterling für ein konkretes jüdisches Kind, das Opfer des Holocaust wurde. Auf diese Weise entstehen kleine Denkmale für die betroffenen Kinder.
An diesem internationalen Projekt ist nun auch die Gesamtschule beteiligt:
Zweiundsiebzig Kindern wurde nach der Auseinandersetzung mit den Biographien ein kleines Denkmal in Form eines Schmetterlings gesetzt - und damit ein kleines Stück weit ihre (Lebens-) Geschichte und ihre Würde zurückgegeben.

Neben der Erinnerung an eine schreckliche Vergangenheit war im Projekt aber auch der Blick in eine bessere Zukunft ganz wichtig:
Unter dem Motto „Zäune einreißen“ erarbeiten Schülerinnen und Schüler Möglichkeiten, Vorurteile und Trennendes zu überwinden. Auch die hier entstandenen Überlegungen und Ergebnisse wurden in die Projektinstallation einbezogen.
Insgesamt erlebten alle Beteiligten eine intensive Auseinandersetzung mit den Geschehnissen im Dritten Reich, aber auch eine Perspektive für eine hoffentlich bessere Zukunft.

Starkmacher
Berufswahlsiegel
Individuelle Förderung
Jugend debattiert
fit4future

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