Frankreich-Austausch 15.5.2019

Weitere Impressionen (s. hier)

Mittwoch, 15.5.19         

In bester Stimmung, ohne Stress und wohlbehalten wurden wir gerade von unseren französischen Gastfamilien am Gare de Nantes abgeholt und dürfen uns alle auf unser 1. köstliches französisches dîner freuen. Die französischen Gastfamilien haben sich sichtlich auf unseren Gegenbesuch gefreut!-

Nach kurzen 3 Stunden Thalysfahrt nach Paris schafften wir es, mit allen Koffern, Rucksäcken und Taschen- einige wenige im 2. Anlauf, lachend und mit anschließendem Purzelbaum- in die Pariser Métro und dann quer durch die Stadt. Wir riskierten sogar 2mal Umsteigen, um überirdisch die Seine zu überqueren: das Ganze für einen zu kurzen Blick auf den riesigen Eiffelturm unter strahlend blauem Himmel. Quelle joie!

Auch das Picknick im ultramodernen Bahnhof Montparnasse hat Spaß gemacht. Seeehr gespannt sind alle auf die Mutprobe:ihren 1. Abend alleine„ enfamille,“ und dannmorgen auf die Schule!  A plus!

Donnerstag, 16.5.19

Nach der ersten Nacht – alle haben sie natürlich souverän überstanden – trafen wir uns um kurz vor acht Uhr auf dem Schulhof. In der Mensa wurden wir anschließend mit einem französischen Frühstück verwöhnt: Croissant, Pain au chocolat, Baguette, Obst… mmmhhh.

Um 9Uhr wurden der dt.-frz. Gruppe zum Einstieg nicht etwa Erinnerungsfotos gezeigt, sondern ein beeindruckendes Video präsentiert. Die französische Kollegin Frau Marchand hatte dieses kleine Kunstwerk über den Besuch im März (bei uns in Deutschland) erstellt. Chapeau!!! Und allgemeine Begeisterung.

Anregende Spiele in deutsch-französischen Kleingruppe folgten, danach wurde es ernst: alle nahmen am Unterricht der/des jeweiligen „Corres“ teil. Mittagswurden wir in die Mensa zum Essen eingeladen: Vorspeisen – Hauptspeise –zwei Desserts (Crème caramel + Obst)!!!

Nachmittags vergnügte sich die ganze Gruppe im Bowlingcenter. Danach kehrten alle in ihre Gastfamilien zurück…

Freitag, 17.5.2019

Heute früh erkundeten wir( leider ohne die Franzosen, weil sie Unterricht haben) die wunderschöne Altstadt von Nantes,zuerst in kleinen Gruppen alleine mit Aufgaben –sie wurden ohne Zögern und mit ALLEN Mitteln gelöst! Anschließend fuhr uns ein kleiner Touristenzug quer durch die Stadt zwecks Überblick.

Fürs gemeinsame Picknick kauften wir in der allerbesten „boulangerie de la cathédrale“croissants, quiches, französische Erdbeertörtchen und flanbreton, eine Spezialität-wir hatten, wie in jeder boulangerie,die Qual der Wahl….

Da wir gerade millimetergenaues Zuhören trainieren, und zwar mit Erfolg, trafen sich schließlich alle (bravo!) zur selben Zeit am selben Ort, nämlich an der schönsten Stelle in Nantes, dem ehemaligen Schlossgraben, einem grünem Park und genossen das Picknick in der Sonne.

Nachmittags ritten wir auf dem éléphant, einem monströsen Ungetüm aus Holz und Stahl, konstruiert von genialen Ingenieuren und Künstlern im Sinne von Jules Verne, dem Großvater des Science fiction. Nanter Künstler haben mit überbordender Fantasie die ehemaligen Werftanlagen in einen Kunstabenteuerspielplatz in Form eines interaktiven Museums verwandelt Absolut genial!

Morgen erwartet uns die größte Herausforderung - ein Wochenende „en famille“; Montag gibst viel zu erzählen c-:

Montag, 20.5.

Alle haben die Herausforderung „Wochenende“ gemeistert: In/mit einer noch fast unbekannten Familie, deren Muttersprache Französisch ist, die andere Gewohnheiten als die deutsche Familie hat etc. Einige waren mit ihren Gastgebern am Meer,andere haben sich im Kletterwald vergnügt oder haben das riesige „Atlantis“ (Einkaufszentrum) „durchforstet“.

Wir hatten erneut Glück mit dem Wetter, so dass die kleine Radtour an dem wunderschönen Fluss „Erdre“ entlang umso mehr Spaß machte. Nicht nur die Loire, sondern auch die Erdre fließen durch Nantes J Nach dieser Aktivität wurde in Kleingruppen an verschiedenen Stellen in Nantes gepicknickt oder direkt auf Souvenirsuche gegangen. Nach gut zwei Stunden trafen wir uns als Gruppe wieder, um uns die Gedenkstätte zum „Sklavenhandel“ in Nantes anzusehen. Nantes war in der Kolonialzeit ein wichtiger Hafen für den Menschenhandel. Jeder Schüler war auf seine Art berührt, von dem, was Menschen mit anderen Menschen Inhumanes/Unmenschliches gemacht haben. Daraus entwickelte sich einewichtige, fast philosophische, Diskussion über Lebewesen und ihre Rechte im Allgemeinen und Besonderen. Nach diesem erfüllten Tag ging es zurück an die Schule, wo die deutsche Gruppe von ihren französischen Corres für die Rückkehr in die Familien in Empfang genommen wurde.

Dienstag, 21.05.

Heute, Dienstag, 21. Mai, war der „Höhepunkt“ aller Ausflüge, und die französischen Corres bekamen sogar unterrichtsfrei, um uns zu begleiten: Wir fuhren mit dem Zug ans Meer nach St. Nazaire, um das riesige Schifffahrtsmuseum zu erkunden, das über den Docks der ehemaligen Werft für die ersten Überseedampfer nach New York erbaut wurde, die später leider als Bunker für die deutschen U-Boote während der Nazidiktatur dienten. Das Museum nutzt die besondere Architektur der Werft aus, wie z.B. Laufen über Gangways und Fallreeps über riesigen Wasserbecken, echte Meeresgeräusche, das Halbdunkel der Dockanlagen, die Temperaturunterschiede und gigantische metallene Treppenlabyrinthe, um uns Besuchern mit allen Sinnen davon zu überzeugen, dass wir auf der hohen See fahren. Überraschung am Schluss: im schwankenden Rettungsboot wurden wir im Dunkeln zu Wasser gelassen.

Anschließend stürzten wir uns in die Sonne ans Meer, um unter Pinien zu picknicken und genossen ein ausgiebiges „quartier libre“ (Freizeit) inklusive Shoppingmöglichkeit. Ein gelungener letzter Tag!

 Mittwoch, 22.05.

Schon wieder war uns der Wettergott wohlgesonnen, so dass unsere, den ganzen Tag dauernde, Rückreise von Sonne und angenehm warmen Temperaturen begleitet wurde. Um 9h fuhren wir in Nantes pünktlich los. In Paris hatten wir dann viel Zeit, um den Eiffelturm aus sämtlichen Perspektiven zu fotografieren und gemütlich am Seine-Ufer zu picknicken. Schließlich mussten wir unsere Koffer und uns selbst durch die endlos wirkenden Metrogänge schleppen, die verschiedenen U-Bahnen nehmen, damit wir am Gare du Nord „unseren“ Thalys (Zug) Richtung Köln nehmen konnten. Aufgrund eines Unfalls mussten wir einen Umweg machen, so dass wir sehr knapp auf dem Gleis eintrudelten. Zu unserem Erschrecken durften wir nicht mehr einchecken. Der Zug fuhr einige Minuten später vor unseren Augen davon!!! LWir mussten zwei Stunden warten – auf den nächsten Zug. So kamen alle erst seeehr spät zu Hause an…

Insgesamt war unser Austauschprojekt eine coole und wichtige Erfahrung für alle Beteiligten! Frau Sichert und ich freuen uns auf das nächste Mal!!!

Austausch 2019: Frankreich/St. Herblain – Deutschland/Weilerswist

Nach intensiver Vorbereitung unter den deutsch-französischen Kolleginnen, sowie dem Austausch von Postern und e-mails, um gegenseitiges Interesse am sich Kennenlernen unter den deutsch- französichen SchülerInnen zu initiieren, ist es am Mittwoch, den 20.03.19 endlich soweit: 12 französische SchülerInnen und ihre zwei Lehrerinnen kommen zur ersten Begegnung nach Weilerswist, um hier von 11 deutschen Jugendlichen aus den Jahrgängen 8/9 und ihren Lehrerinnen in Empfang genommen zu werden.

Unser Gegenbesuch in Frankreich findet vom 15.5. – 22.5.19 statt J!!

A bientôt

K. Billstein, C. Sichert

 

 

Austausch mit St. Herblain

Seit Dezember 2012 besteht an der Gesamtschule Weilerswist der Kontakt zum französischen Partner in St. Herblain bei Nantes in Frankreich. SchülerInnen des WPI Französischkurses im Jahrgang 9 bekommen im März Besuch aus Frankreich und fahren im Mai desselben Jahres zum Gegenbesuch nach St. Herblain. Alle TeilnehmerInnen werden im jeweiligen Land in Gastfamilien untergebracht. Ziel ist nicht nur die Sprachvertiefung, sondern natürlich auch das intensive Kennenlernen der Nachbarkultur.

Ansprechpartnerinnen: Frau Billstein, Frau Sichert

Austausch 2017: Frankreich/St. Herblain – Deutschland/Weilerswist

Im Schuljahr 16/‘17 liegt jetzt schon der erste Teil des Schüleraustauschs mit dem Collège Le Hérault in St. Herblain ein paar Tage zurück.

 

Nach intensiver Vorbereitung unter den deutsch-französischen Kolleginnen, sowie dem Austausch von Postern und e-mails, um gegenseitiges Interesse am sich Kennenlernen zu initiieren unter den deutsch- französichen SchülerInnen, war es am Mittwoch, den 08.03.17 endlich soweit: 14 französische SchülerInnen und ihre zwei Lehrerinnen kamen nach Weilerswist, um hier von 14 deutschen Jugendlichen aus den Jahrgang 9 und einem Schüler aus dem 8. Jahrgang und ihren Lehrerinnen in Empfang genommen zu werden.

Donnerstag, 09.03.17: Schwerpunkt dieses Tages war einerseits das Kennenlernen einer deutschen Gesamtschule, und andererseits sollten natürlich die Jugendlichen näheren Kontakt zueinander aufnehmen. Daher standen ein gemeinsames Frühstück im Schülercafé und eine Rallye auf dem Programm, sowie die Teilnahme an verschiedenen Unterrichtseinheiten. Das Mittagessen nahmen die deutsch-französische Gruppe und ihre Begleiterinnen gemeinsam im Schülercafé ein. Nachmittags wurden die deutsch-französischen Kontakte über sportliche Aktivitäten vertieft. Es handelte sich um das erste von drei „Workshops“ oder auch „Ateliers“J.

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