Frankreich/St. Herblain – Deutschland/Weilerswist 2015

Vom 27.5. – 03.06.15 statteten wir, 10 SchülerInnen, Frau Sichert und ich, unseren französischen Austauschpartnern endlich den Gegenbesuch in Frankreich ab.

Mittwoch, 27.5.15  Nach einer reibungslosen Fahrt mit dem Thalys nach Paris, mit der Metro quer durch die beeindruckende Hauptstadt zum Gare Montparnasse, und dem TGV nach Nantes, wurden wir dort herzlich gen 16h in Empfang genommen. St. Herblain liegt nur wenige Kilometer von Nantes entfernt, so dass alle Gasteltern zur Stelle waren. Der erste aufregende Schritt war also schon geschafft. Nun mussten alle Schülerinnen und Schüler „nur“ noch in ihrem völlig unbekannten „Zu Hause“ für eine Woche ankommen.

Donnerstag, 28.5.15  Morgens nahmen alle Deutschen am Unterricht ihres Corres (AustauschpartnerInnen) teil. Anschließend unternahm die deutsche Gruppe einen Orientierungslauf im nahegelegenen Park. Jede Gruppe wurde dabei von einem französischen Schüler unterstützt. Um 12 Uhr fanden wir uns in der Mensa ein, um ein leckeres Mahl einzunehmen. Die LehrerInnen essen übrigens in einem separaten Raum! Nachmittags machte sich die deutsche Gruppe mit ihren Lehrerinnen und der französischen Kollegin Frau Bayon als Leiterin nach Nantes auf: die Besichtigung der „Machines de l’Ile“ stand auf dem Programm. Es handelt sich um ein außergewöhnliches Kunstprojekt von F. Delarozière und P. Orrefice, das auf dem Gelände der ehemaligen Werften der Sadt realisiert worden ist. Selbst für die Sch. war der riesige Elefant(eine „Maschine“), der sowohl gehen konnte, als auch Wasser sprühte, sehr beeindruckend. Um 16h45 war Schulschluss für die französischen Corres und gleichzeitig der Moment, wo sich alle wieder an der Schule trafen, um in die jeweilige Familie zurückzukehren.

Freitag, 29.5.15  Morgens gab’s das übliche Treffen aller Schülerinnen und Schüler. Für die deutsche Gruppe folgte ein abwechslungsreicher Tag in Nantes: Im Doppeldeckerbus wurden die Highlights von Nantes „erfahren“, später erlebte die Gruppe eine tolle deutsche Führung durch das schöne Renaissanceschloss „Château des Ducs de Bretagne“. Um 16h45 ging es dann wieder zurück zur Schule, um den Abend mit dem jeweiligen Corres und der Familie zu verbringen.

Samstag/Sonntag, 30./31.5.15 Die Familien erlebten und unternahmen verschiedene Aktivitäten mit ihrem jeweiligen deutschen Gast. Natürlich lockte das nahe Meer – Nantes befindet sich nur ca. 50 km vom Atlantik entfernt. Das Wetter war dieses Mal allerdings so kühl, dass niemand in Versuchung geriet, ein kurzes Bad im Atlantik zu nehmen.

Montag, 01.06.15  Der Vormittag stand unter der Leitung der französischen Kollegin Frau Marchand, die die deutsch-französischen Kleingruppen bei folgendem Projekt am PC begleitete: Alle Gruppen sollten mit ihren Fotos/Videos vom Wochenende eine kleine Präsentation zu ihren Erlebnissen erstellen. Natürlich sollte auch die deutsche und französische Sprache integriert werden. Die Ergebnisse am Ende des Vormittags waren zum Teil beachtlich! Ein zweites Mal kamen wir in den Genuss eines Mensaessens: Vorspeise, Hauptgang, Dessert + Wasser. Nachmittags stand dann endlich eine gemeinsame Unternehmung mit viel Bewegung an: Bowling im Bowlcenter Atlantis. Wettkampfgeist und Spaß waren allgemein zu spüren. Wie üblich wurde der Rest des Tages „en famille“ verbracht.

Dienstag, 02.06.15  Morgens leitete Frau Bayon ihre Deutschstunde unter dem Motto „wir spielen in deutsch-französischen Kleingruppen“. Kommunikationssprachen waren Französisch und Deutsch. Es wurde viel gelacht und gelernt!! Im Anschluss fuhr die deutsche Gruppe wieder mit ihren Lehrerinnen und unter der Leitung von Frau Bayon nach Nantes, um sich das beeindruckende Denkmal zur ‚Abschaffung der Sklaverei“ anzusehen. Im weiteren Vormittagsverlauf erkundeten die SchülerInnen im Rahmen einer kleinen Rallye die Stadt und kauften anschließend noch Souvenirs. Nachmittags beschloss eine wunderschöne Bootsfahrt auf der Erdre bei recht kühlem Wetter den offiziellen Teil des Austauschs.

Mittwoch, 03.06.15  Die Rückreise verlief fast ebenso reibungslos wie die Hinfahrt, allerdings gab’s noch eine Attraktion zum Schluss: wir hatten einen längeren Aufenthalt in Paris eingerichtet, so dass wir mit der Metro einen Umweg am Eiffelturm vorbei machen konnten. Außerdem hatten wir Gelegenheit unser „déjeuner“/Picknick bei herrlichem Wetter an der Seine einzunehmen. Die  Kathedrale Notre Dame und all die anderen Attraktionen mussten wir uns aus Zeitgründen für ein anderes Mal aufheben. Abends „trudelten“ wir dann erschöpft und erfüllt von vielen Eindrücken und Erlebnissen wieder zu Hause ein.     

Visuelle Eindrücke dieser Woche gibt es in unserer Bildergalerie!          

 Katharina Billstein

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