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Geschichte

Warum beschäftigt man sich mit Geschichte?

Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin? Was kann ich aus der Vergangenheit für meine Zukunft lernen? Kurzum: Wie unterstützen mich die (Er-)Kenntnisse der Geschichte darin, meinen persönlichen Horizont zu erweitern? Der Geschichtsunterricht in unserer gymnasialen Oberstufe versucht, dich dazu zu befähigen, Antworten auf diese Fragen zu geben.

Im Fach Geschichte beschäftigen wir uns vorwiegend mit europäischer Geschichte von der Antike bis zur Gegenwart, allerdings beziehen wir – wann immer es geht – die globalgeschichtliche Perspektive mit ein. Das Handeln und besonders das Denken der Menschen zu unterschiedlichen Zeiten ist unser erkenntnisleitendes Interesse in diesem sehr lebendigen Fach.

Die Beschäftigung mit Geschichte bringt es mit sich, ständig über den Tellerrand unserer Disziplin zu blicken: Im inner- und außerschulischen Unterricht beschäftigen wir uns mit verschiedensten kulturellen Zeugnissen (Textquellen, Architektur, Malerei, Musik, Film etc.); somit arbeiten wir häufig fächerübergreifend.

Neben einer profunden Kenntnis der historischen Inhalte legen wir an der Gesamtschule Weilerswist besonders großen Wert darauf, die Lernenden zu einem reflektierten politisch-historischen Urteil zu befähigen: Die Mündigkeit des Einzelnen und der Versuch, ein Bewusstsein für die Eigenheiten der behandelten Epochen entstehen zu lassen, bilden die Schwerpunkte unserer fachlichen Arbeit.

Das Fach Geschichte sollte man nur dann wählen, wenn

-       man gerne und viel liest,

-       gut im Fach Deutsch ist,

-       gerne eigenständig und konzentriert arbeitet,

-       Interesse an historischen Sachverhalten und Fragestellungen hat,

-       sich für das aktuelle politische (Welt-)Geschehen interessiert,

-       gerne sachlich, kontrovers und eloquent diskutiert.

 

Ansprechpartner: Thorsten Mommertz

 

 

 

Foto 1: Historisch-politische Studienfahrt nach Polen, hier: Schloss auf Gut Kreisau                 

 

Foto 2: Exkursion zum Aachner Dom

Foto 3: Prämierung der Landessieger beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

 

projekttag vogelsang

Foto 4: Exkursion zur ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang

 

Foto 5: Zeitzeugengespräch mit Jill und Kurt Pauly (USA)

 

NEUE BILDUNGSPARTNERSCHAFT ZWISCHEN GESAMTSCHULE WEILERSWIST UND VOGELSANG IP

Die Gesamtschule Weilerswist startete am Mittwoch, den 09. Januar 2013, vertraglich ihre Bildungspartnerschaft mit vogelsang ip. Unter der "Patenschaft" von Landrat Günter Rosenke und zwei Schülerinnen ergänzen ab sofort Projekttage und verschiedene Projektarbeiten des außerschulischen Lernortes Vogelsang den Unterricht und auch die Schüleraustauschprogramme der Gesamtschule.
 
 

 Foto 6: Vertragsunterzeichnung im Kulturkino vogelsang ip: Albert Moritz, Geschäftsführer der vogelsang ip gemeinnützige GmbH, besiegelt die vogelsang ip-Bildungspartnerschaft mit der Gesamtschule Weilerswist. Rechts von ihm: die Paten Pauline Mafziger aus Weilerswist, Landrat Günter Rosenke und Zofia Utri aus Warschau sowie Susanne Daams-Steinert, Schulleiterin der Gesamtschule Weilerswist. (Rechte: vogelsang ip, Roman Hövel)  

 

Fotodownload (jpg): Schulenpartnerschaft 3k _ ©vogelsang ip_Roman Hövel.jpg (Rechte: vogelsang ip, Roman Hövel)

Ansprechpartner: Thorsten Mommertz

 

Foto 7: Filmseminar des 13. Jahrgangs: In Kooperation mit der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, dem Institut für Kino und Filmkultur sowie dem Cineplex Euskirchen wurde der nationalsozialistische Propagandafilm „Jud Süß“ (D 1940) gezeigt. In der abschließenden Diskussion wurden die filmtechnischen sowie die psychologischen Wirkungsmechanismen antisemitischer Propaganda analysiert.

 

Foto 8: Archivseminar im Koblenzer Bundesarchiv

 

Foto 9 und 10: Ein Historisches Rollenspiel – einmal anders, oder: Unterricht  im Wilhelminismus

Die Untersekunda unserer höheren Lehranstalt kam in den Genuss, eine wohl typische Geschichtsstunde der wilhelminischen Ära mitzuerleben. „Obwohl ma dat eijentlich nit jenau explizieren kann“, vielleicht so viel: Die geschätzten Kollegen „Schnauz“ und „Bömmel“ prüften am Katheder gemeinsam (vulgo: Teamteaching) die sittliche Reife ihrer Pennäler. Unter dem Motto „Mit der Schule ist es wie mit der Medizin, sie muss bitter schmecken“ näherte man sich - auch mittels (nicht ganz ernst gemeinter) körperlicher Züchtigung frecher Knaben und Mädchen – dem Thema Imperialismus an. Natürlich wurde aber zu Beginn der Stunde erst einmal ein dreifaches Hoch auf „unseren geliebten Kaiser“ ausgebracht. Für Äußerungen jeglicher Art musste selbstverständlich stets zackig im Sinne der „Scholzocht“ sowie der Leibesertüchtigung wegen aus der Schulbank getreten werden. Um dem neumodischen Übel der sogenannten Koedukation keinen Vorschub zu leisten, erfolgte das Repetieren der „Verdienste“ des „Eisernen Kanzlers“ streng nach Geschlechtern getrennt. Mit dem Vortrag der Besinnungsaufsätze, in denen von jedem Einzelnen ein Beweis seiner „vaterländischen Gesinnung“ gefordert wurde, endete das Rollenspiel. Wie man sieht, hat es der 10.5 nicht geschadet und eigentlich waren alle auch ganz „brav“. Und den Rest? „Den krieje me später ...“

 

Teilnahme am Festakt  im Düsseldorfer Landtag

Wegen des langjährigen und besonderen Engagements der Gesamtschule Weilerswist in der „Erziehung nach Auschwitz“ besuchte am 10. Dezember 2013 eine 20-köpfige Schülergruppe auf Einladung der Landtagspräsidentin Frau Gödecke den Düsseldorfer Landtag. Im Rahmen des Festakts zum Thema „60 Jahre Yad Vashem. 50 Jahre Gerechter unter den Völkern“ sprachen unter anderem der Botschafter des Staates Israel, S.E. Yakov Hadas Handelsmann, sowie Prof. Dr. Jan Philipp Reemtsma. Musikalisch wurde die Veranstaltung von dem Apollon-Quintett begleitet.

Gabriele Gardthausen und Thorsten Mommertz

Foto 12: Zeitzeugengespräch mit Salle Fischermann

 

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe der Friedrich-Ebert-Stiftung „Für Demokratie und Menschlichkeit – Vergangenheit erinnern, Zukunft gestalten“ besuchte eine Abordnung unserer Schule die von Prof. Dr. Boll moderierte Veranstaltung zur Auseinandersetzung mit dem Holocaust. Salle Fischermann, Überlebender des Konzentrationslagers Theresienstadt, berichtete sehr beeindruckend von seinen Erlebnissen während der Nazi-Diktatur. Einen weiteren Teil der Veranstaltung bildete die Vorführung des durch Herrn Fischermann kommentierten Dokumentarfilms „Wenn lang die Bilder schon verblassen! KZ Theresienstadt – Propagandafilm und Wirklichkeit“. Wir danken Herrn Fischermann und der Friedrich-Ebert-Stiftung sehr herzlich.

 

Julia Kühn und Thorsten Mommertz

 

Foto 13 und 14: Exkursion zum Atombunker Satzvey

Unter der sehr sachkundigen Führung der Herren Peter Kern und Patrick Marx (bunker-doku.de) besichtigten unsere Geschichtskurse der 13. Jahrgangsstufe den ehemaligen „Ausweichsitz“ der Landeszentralbank NRW in Satzvey. Während der Führung durch den Bunkerkomplex wurde das Denken des „Kalten Krieges“ deutlich spürbar. Die ausgewiesenen Experten informierten uns außerdem über die Lagerung von Atomwaffen in der BRD sowie über solch exotische Themen wie die sog. „Ersatzwährung“ (vgl. Abbildung).

 

Sabine Ludwig-Woschnik und Thorsten Mommertz

 

Foto 16: Exkursion zum Karl-Marx-Haus nach Trier

   

                                                               

 

 

 

 

 

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