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Latein

Latein – eine tolle Sprache

     

      >Latein ist die „Muttersprache Europas“ – es ist eine (sehr hilfreiche) Grundlage, um weitere moderne Fremdsprachen zu lernen (z.B. Französisch,

        Spanisch, Italienisch)

      >Die lateinische Grammatik ist modellhaft und gibt so vielen LateinschülerInnen vertiefende Einsichten in die Strukturen der eigenen Muttersprache –

        jede Lateinstunde ist so auch eine Deutschstunde!

      >Latein fördert das Sprachdenken – die SchülerInnen verstehen, wie eine Sprache eigentlich funktioniert

      >Latein fördert das systematische Denken; dabei erzieht es zur Genauigkeit und zur Kombinationsfähigkeit

      >Latein eröffnet den Zugang zu einer Welt, die fremd und zugleich aktuell ist – diese Welt ist die Grundlage unserer europäischen Kultur.

 

Dieser fremden und gleichzeitig so vertrauten Welt begegnen wir in einer Schrift-Welt. Wer Kontakt damit aufnimmt, muss sowohl Konzentrationsfähigkeit als auch „Lust am Text“ mitbringen. Hinzu kommt natürlich, wie es sich für jede Fremdsprache gehört, das beständige Vokabellernen und das Erarbeiten von grammatischen Strukturen 

Latein kann bei uns ab Klasse 8 gewählt werden. Je nach Wahlverhalten in Klasse 6 ist es dann für einige SchülerInnen die zweite Fremdsprache nach Englisch oder auch schon die dritte Sprache (nach Englisch ab Klasse 5 und Französisch ab Klasse 6).

Die Spracherwerbsphase umfasst die Klassen 8,9 und 10. Dort erarbeiten wir mit Hilfe des Buches „Prima C“ die Grundlagen der lateinischen Sprache, lernen aber auch schon die Römer und ihre Welt kennen. Und es ist spannend zu erfahren, wie ein Altersgenosse vor mehr als 2000 Jahren die Schule erlebt hat, was man anhatte und aß, wie man seine Freizeit verbrachte. Das und viele andere Dinge mehr erfahren wir im Lateinunterricht direkt aus erster Hand!

In der Oberstufe (ab Klasse 11) steht dann das Lesen und Interpretieren von Originaltexten im Mittelpunkt. Die klassischen Autoren bieten eine Auswahl an interessanten Stoffen: Die Dichter Catull und Ovid durchleben alle Höhen und Tiefen der Liebe, die Geschichtsschreiber Livius und Sallust machen römische Geschichte lebendig, Caesar liefert Diskussionsstoff über das Streben nach Herrschaft und Macht, der Redner und Philosoph Cicero sowie Seneca geben Anlass, sich über die Grundprobleme des menschlichen Lebens Gedanken zu machen. Teilweise wird autorenbezogen gearbeitet, d.h. wir beschäftigen uns mit einem bestimmten Werk eines Autors, das wir teils im Original, teils auch in deutscher Übersetzung lesen werden, um es dann zu interpretieren. Fast noch interessanter ist das themenbezogene Arbeiten: Unter einem bestimmten Thema (z.B. „Situation der Frau in Rom“ oder „Unterschiedliche Welt- und Lebens­entwürfe“) lesen wir Textausschnitte verschiedener Autoren (teilweise nur in deutscher Übersetzung), um so unterschiedliche Standpunkte und Meinungen kennenzulernen.

Summa summarum – eine tolle Sprache!

 

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